Online-Marketing-Trends: Das digitale Know-how im Jahr 2025

Das Online-Marketing von heute befindet sich genau wie die Technik selbst in ständiger Entwicklung und bringt dementsprechend regelmäßig neue Trends hervor. KI-gestützte Automatisierung, immersive Technologien und Social Commerce. Aber auch Themen wie Barrierefreiheit und Green Marketing sollten 2025 nicht übersehen werden.

  1. KI-gestützte Automatisierung
  2. Metaverse-Marketing
  3. Nachhaltigkeit im Online-Marketing
  4. Video-Content
  5. Barrierefreiheit als Standard
  6. Visual und Voice Search
  7. Social Commerce
  8. Influencer-Marketing
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KI-gestützte Automatisierung: Effizienz neu definiert

Die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) bleibt auch 2025 ein zentraler Online-Marketing-Trend. KI eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten, ihre Marketingprozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Kundenerfahrung zu optimieren.

KI-Tools wie Chatbots und automatisierte E-Mail-Systeme übernehmen zeitraubende Routineaufgaben, sodass sich Teams auf strategische und kreative Aspekte konzentrieren können. Beispielsweise können Chatbots einfache Kundenanfragen in Echtzeit beantworten und sogar komplexere Interaktionen wie Produktempfehlungen übernehmen.

AI-gestützte Social-Media-Tools wie Feedhive, Hootsuite oder Sprout Social nutzen künstliche Intelligenz, um Beiträge zu planen, Performance-Daten zu analysieren und die beste Zeit für Veröffentlichungen vorherzusagen. Moderne KI-Tools erstellen sogar automatisch Inhalte, wie Texte für Posts oder Hashtag-Vorschläge, und passen diese an die jeweilige Plattform an.

Ein aktuelles Praxisbeispiel für die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) im Marketing ist der Einsatz von KI-generierten Werbeanzeigen bei Amazon. Der Online-Handelsriese nutzt KI, um Produktbeschreibungen, Bilder und Werbematerialien zu erstellen. Diese Technologie ermöglicht es, basierend auf Produktfotos automatisch ansprechende und relevante Inhalte zu generieren, die potenzielle Kunden ansprechen.

Metaverse-Marketing: Diverse Möglichkeiten in virtueller Realität

Das Metaverse ist eine aufstrebende digitale Realität, in der virtuelle und erweiterte Welten verschmelzen. Es bietet Unternehmen neue Möglichkeiten, immersive und interaktive Markenerlebnisse zu schaffen. Im Jahr 2025 ist das Metaverse keine Zukunftsvision mehr, sondern ein wachsendes Ökosystem, das das Marketing revolutioniert.

Unternehmen können virtuelle Showrooms und Events gestalten, bei denen Kunden und Kundinnen Produkte in 3D erleben oder personalisierte Erlebnisse in einer vollständig immersiven Umgebung genießen können. Dies schafft eine emotionale Verbindung und fördert die Kundenbindung.

Durch KI-gesteuerte Avatare und Chatbots können Unternehmen personalisierte Interaktionen anbieten, die auf die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben der Nutzer und Nutzerinnen zugeschnitten sind. Dies fördert ein tieferes Engagement und stärkt ebenfalls die Kundenbindung.

Zur Veranschaulichung: Metaverse-Shopping ist beispielsweise im Gucci-Store auf der Online-Spieleplattform Roblox möglich.

Alt-Text Screenshot des Gucci-Stores in Roblox
In Roblox können User und Userinnen auf virtuelle Weise shoppen gehen.

Nachhaltigkeit im Online-Marketing: Grünes Engagement als Wettbewerbsvorteil

Nachhaltigkeit ist längst mehr als nur ein Trend – sie wird zur Erwartungshaltung vieler Kundinnen und Kunden und gehört somit zu den zentralen Online-Marketing-Trends 2025. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich zunehmend für Marken, die umweltfreundlich und sozial verantwortlich handeln. Green Marketing bedeutet, diese nachhaltigen Werte und Maßnahmen klar zu kommunizieren – sei es durch grüne Produktverpackungen, klimaneutrale Lieferketten oder die Unterstützung sozialer Projekte. Unternehmen wie Patagonia oder VONGRUEN machen vor, wie man Nachhaltigkeit erfolgreich als Markenwert etabliert. Der Schlüssel liegt in Transparenz: Kundinnen und Kunden wollen nicht nur schöne Versprechen, sondern klare Belege für nachhaltiges Handeln.

Alt-Text: Screenshot der Patagonia-Website mit Abschnitten zu Meeresschutz und Bürgerenergie
Patagonia engagiert sich mit Projekten wie dem Schutz der Meere und der Förderung von Bürgerenergie für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. / Quelle: https://eu.patagonia.com/de/de/actionworks/kampagnen/

Video-Content: Livestreams, Tutorials und noch vieles mehr

In den letzten Jahren ist die Einsatzfrequenz von Videos deutlich in die Höhe geschossen. Veranstaltungen werden digital durchgeführt, neue Filme direkt bei Streamingdiensten veröffentlicht und TikTok von unterhaltsamen Clips überflutet. Auch im Online-Marketing wird Video-Content immer häufiger verwendet, um Kunden und Kundinnen auf visuelle Art anzusprechen. Folgende Trends werden 2025 besonders relevant:

  • Kurzform-Videos: Plattformen wie TikTok und Instagram Reels prägen die Art und Weise, wie Inhalte konsumiert werden – schnell, knackig und auf den Punkt. Videos mit einer Länge von wenigen Sekunden bis maximal zwei Minuten ziehen die Aufmerksamkeit sofort auf sich und sorgen für hohe Interaktionsraten.
  • KI-gestützte Videobearbeitung: Mit künstlicher Intelligenz lassen sich Videos schneller und effizienter bearbeiten. Funktionen wie automatische Untertitel, intelligente Schnitte oder die Optimierung von Licht und Farben machen die Produktion einfacher und zugänglicher.
  • Interaktive Videos: Nutzerinnen und Nutzer lieben es, aktiv eingebunden zu werden. Videos mit interaktiven Elementen wie Umfragen, Quizzen oder Entscheidungsoptionen bieten ein höheres Maß an Engagement und schaffen eine engere Bindung zur Marke.

In puncto Videogestaltung ist auch Storytelling ein zentraler Faktor. Unternehmen, denen es gelingt, User und Userinnen mit ihrem Video-Content emotional zu bewegen, sichern sich Sympathien und vergrößern ihren Kundenstamm.

Tipp

Mit dem HiDrive Cloud-Speicher von IONOS können Sie Ihre Videos und restlichen Dateien online sicher aufbewahren. Als Einzelperson stehen Ihnen ganze 100 GB Speicher zur Verfügung.

Barrierefreiheit als Standard: Inklusion im digitalen Raum

Barrierefreiheit im Online-Marketing bedeutet, Kommunikationsinhalte so zu gestalten, dass sie für alle Menschen zugänglich sind, unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen. Das umfasst die Anpassung von Webseiten, E-Mails, sozialen Medien und anderen Marketingmaterialien, um eine inklusive Ansprache zu gewährleisten.

Mit dem Inkrafttreten des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) am 28. Juni 2025 wird die barrierefreie Gestaltung von Kommunikationsinhalten verpflichtend. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre digitalen Angebote den Anforderungen entsprechen, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden und eine breitere Zielgruppe zu erreichen.

Die Implementierung von Barrierefreiheit erfordert eine sorgfältige Planung und Umsetzung. Dazu gehört die Schulung von Mitarbeitenden, die Anpassung bestehender digitaler Inhalte und die kontinuierliche Überprüfung der Zugänglichkeitsstandards. Unternehmen sollten auch Feedback von Nutzerinnen und Nutzern mit Behinderungen einholen, um ihre Angebote kontinuierlich zu verbessern.

Alt-Text: Screenshot der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)
Die Webseite des BMAS bietet Erklärvideos in Deutscher Gebärdensprache (DGS) an, um zentrale Inhalte und Aufgaben des Ministeriums barrierefrei zugänglich zu machen. / Quelle: https://www.bmas.de/DE/Startseite/start.html
Tipp

Der Weg zur barrierefreien Website ist nicht schwer. Mit dem Homepage-Baukasten von IONOS können Sie diese im Handumdrehen erstellen – inklusive Domain und E-Mail-Adresse!

Smarte Suche: Wie Visual Search das Online-Shopping vereinfacht

Visual Search nutzt Bilder als Grundlage für Suchanfragen und eröffnet völlig neue Möglichkeiten der Produktsuche. Nutzerinnen und Nutzer laden ein Foto oder einen Screenshot hoch, und die Technologie erkennt relevante Objekte, Marken oder Kategorien im Bild. Mithilfe fortschrittlicher Algorithmen analysieren Suchmaschinen Farben, Formen, Muster und Kontexte, um präzise Ergebnisse zu liefern.

Plattformen wie Google Lens und Pinterest Lens* ermöglichen es, Produkte in der realen Welt zu fotografieren und passende Online-Angebote zu finden. Auch eCommerce-Riesen wie Zalando und Amazon integrieren Visual Search in ihre Apps, um das Einkaufserlebnis benutzerfreundlicher und intuitiver zu gestalten.

Um von dem Online-Marketing-Trend Visual Search zu profitieren, sollten Unternehmen sicherstellen, dass ihre Produktbilder hochwertig und relevant sind. Hochauflösende Bilder, präzise Alt-Texte und Metadaten helfen Suchmaschinen, Inhalte besser zu erkennen. Außerdem sollten Bilder mit detaillierten Metadaten versehen werden, um Suchanfragen gezielt zu beantworten und die Sichtbarkeit zu erhöhen.

Alt-Text: Screenshot der Google Lens-Benutzerobfläche
Mit Google Lens können Bilder als Suchanfragen genutzt werden – einfach hochladen oder einen Bildlink einfügen. / Quelle: https://www.google.de/

Neben der Optimierung für die visuelle Suche sollten Online-Marketer eine Sprachsuch-Optimierung der eigenen Website für Sprachsuchen in Betracht ziehen. Das bedeutet, Inhalte so zu gestalten, dass sie auf natürliche Sprache und Long-Tail-Keywords abgestimmt sind. Dadurch können sprachbasierte Suchanfragen wie „Wo finde ich günstige Winterstiefel?“ besser bedient werden.

Social Commerce: Shopping auf Instagram und Co.

Auch die Bedeutung von Social-Media-Plattformen und Influencern im Online-Marketing nimmt kontinuierlich zu. Erstgenannte sind längst zu etablierten Vermarktungskanälen geworden, welche eine große Kundenreichweite ermöglichen und Menschen eine Fülle von (Produkt-)Informationen offerieren.

Social-Media-Marketing kann auf verschiedene Weisen betrieben werden. Neben dem Einsatz von Social-Media-Advertising auf diversen Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. gilt dieser Tage vor allem das Social Shopping als einer der populärsten Social-Media-Marketing-Trends. Die sozialen Medien fungieren hierbei als Versammlungsort, an dem User und Userinnen die Möglichkeit haben, sich mit anderen Menschen über Produkte auszutauschen, Kaufempfehlungen zu erhalten und auf diese Weise ihr Shoppingerlebnis zu potenzieren.

Beliebte Plattformen, die Social Shopping anbieten, sind z. B. Instagram, wo Onlineshops ihre Produkte fotografisch in Szene setzen und Menschen diese sowohl kommentieren als auch liken können, und Pinterest, wo es in der Shopping-Kategorie möglich ist, auf Pins mit kaufbaren Produkten zuzugreifen.

Alt-Text: Screenshot von der Pinterest-App mit der Suchanfrage „Handtasche“
Auf der Onlineplattform Pinterest können Verkäufer und Verkäuferinnen ihre Produkte über käufliche Pins anbieten, die andere aufrufen und sich merken können.

Influencer-Marketing: Werbemaßnahmen mit Social-Media-Präsenzen

Influencer-Marketing (auch Corporate- oder Mikro-Marketing genannt) ist nicht unbedingt ein neuer Online-Marketing-Trend, sondern schon lange ein wichtiges Werkzeug im Social-Media-Marketing. Früher konzentrierten sich Marken jedoch oft auf Mega-Influencer mit riesigen Follower-Zahlen. Heute liegt der Fokus zunehmend auf authentischen, langfristigen Partnerschaften und Micro-Influencern (5.000 bis 100.000 Abonnenten). Diese Influencer bieten eine starke Verbindung zu ihrer Community und erzielen oft bessere Engagement-Raten.

Ein neuer Trend im Influencer-Marketing ist der Einsatz von KI-Influencern – digitale Persönlichkeiten, die von künstlicher Intelligenz gesteuert werden. Diese Influencer bieten Marken eine präzise Kontrolle und sind jederzeit verfügbar. Doch hier stellt sich die Frage: Kann eine digitale, perfekt inszenierte Persönlichkeit wirklich die authentische Verbindung herstellen, die Verbraucherinnen und Verbraucher von echten Influencern erwarten?

Menschen fühlen sich eher dazu bewogen, etwas zu kaufen, wenn ihnen eine charismatische bzw. sympathische Person gute Gründe dafür aufzählt. Sei es durch ein detailliertes Tutorial oder ein Unboxing mit anschließender Bewertung – Influencer bringen Produkte auf authentische Weise ins rechte Licht und steigern so den Traffic auf Ihrer Website.

Fazit

Von den vorgestellten Online-Marketing-Trends profitieren nicht nur die großen Konzerne. Auch Einzelpersonen und Kleinunternehmen nutzen Online-Marketing-Tipps, um ihre Webpräsenz zu verbessern und ihren Umsatz zu steigern. Falls Sie noch am Anfang stehen und nicht wissen, wo Sie beginnen sollen, empfehlen wir Ihnen, mit den Online-Marketing-Basics zu starten.

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